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| Drusen des Sehnervenkopfes |
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 Als Drusen des Sehnervenkopfes bezeichnet man unregelmäßig gestaltete Ablagerungen im Sehnvervenkopf. Der Sehnervenkopf ist der Beginn des Sehnerven, der die optischen Eindrücke vom Auge zum Gehirn weiterleitet.
Liegen die Veränderungen tiefer im Sehnerven, erscheint der Sehnervenkopf unauffällig. Meist beobachtet der Augenarzt jedoch eine unregelmäßig begrenzte gering vorstehende teilweise aufgehellte Papille. Im Verlauf des Lebens können diese Veränderungen an Größe zunehmen, sie können auch verkalken. Da sie auf den Sehnerven drücken, können sie diesen schädigen. |
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 Bezüglich der funktionellen Beeinträchtigung sind die Drusen des Sehnervenkopfes nicht so harmlos wie angenommen.
Sie führen nämlich zu Gesichtsfeldausfällen. Dies sind Bezirke in Ihrem Blickfeld, in dem Sie nichts sehen. Es kann sich hierbei um konzentrische Einschränkungen des Gesichtsfeldes handeln, es kommen auch unterschiedliche Ausfälle verschiedener Form und Größe vor, unter Umständen auch in Verbindung mit dem "blinden Fleck".
Bei den Drusen handelt es sich wohlgemerkt nicht um einen wachsenden Tumor sondern um degenerative Ablagerungen.
Therapeutische Möglichkeiten gibt es leider nicht. Der Augenarzt muss sich auf die Diagnose der Erkrankung und auf die Beratung des Patienten über die mögliche Zunahme der Ausfälle beschränken. Dies beinhaltet auch die Beratung, ob irgendwelche Einschränkungen bezüglich des Autofahrens bestehen. In der Regel ist dies nicht der Fall, da der vorhandene Ausfall in der Regel vom anderen Auge kompensiert wird.
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