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| neue, unveröffentlichte Seiten | Lucentis bei diabetischem Makula-Oedem der Netzhaut - DMÖ |
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| Lucentis bei diabetischem Makula-Oedem der Netzhaut - DMÖ |
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Die Stelle der Netzhaut, mit der wir am schärfsten sehen und auch Farbe wahrnehmen können, wird als gelber Fleck oder Makula bezeichnet. Bei einem DMÖ kommt es genau in diesem Bereich durch das Austreten von Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in das Netzhautgewebe zu einer Schwellung (Ödem). Diese Schwellung wiederum beeinträchtigt das Sehvermögen. Der körpereigene Botenstoff VEGF-A (Vaskulärer Endothelialer Wachstumsfaktor A) ist für die Entstehung und das Fortschreiten eines DMÖ mitverantwortlich, da dieser die Blutgefäße undicht werden lässt. Nach der Feststellung, dass Sie an einer Visusbeeinträchtigung infolge eines DMÖ erkrankt sind, können wir bei Ihnen eine Therapie mit Lucentis bei Ihrer Krankenkasse beantragen. Dieses Medikament ist in der EU seit dem 1.1. 2011 für die Indikation "Diabetisches Makula-Oedem" zugelassen. Das Medikament und die Therapie werden von den Krankenkassen nach vorheriger Genehmigung beim Vorliegen gewisser Kriterien bezahlt. Derzeit sind Einzelanträge erforderlich, die wir aber für Sie stellen können, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind.
Die Kriterien zum Beispiel der AOK Baden-Württemberg sind erfüllt, wenn die Netzhautdicke größer als 300/1000 mm beträgt (gemessen mit dem OCT) und die Sehschärfe im Bereich zwischen 0.125 und 0.5 liegt. |
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