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| neue, unveröffentlichte Seiten | Oberflächenanaesthesie - Marcumartherapie |
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| Oberflächenanaesthesie - Marcumartherapie |
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 Als derzeit modernste Formen der örtlichen Betäubung gilt die Obherflächenanaesthesie. Hierbei wird nur noch die Hornhautoberfläche sowie die Bindehaut mit einem Lokalanaesthetikum in Gelform und als Augentropfen betäubt. Eine Spritze mit einem Lokalanaesthetikum neben dem Auge ist nicht mehr erforderlich. Es entfallen also alle Risiken, die mit einer Spritze neben dem Auge vergesellschaftet sind.
Dies ist in erster Linie eine unerwünschte Blutung neben dem Auge, auch systemische Nebenwirkungen auf den Kreislauf fallen weg. Der Augapfel bleibt bei dieser Methode jedoch voll beweglich. Diese Art der Betäubung erfordert daher einen ruhigen Patienten und natürlich auch einen erfahrenen Operateur. Sie brauchen bei dieser Betäubung auch nicht mehr nüchtern zur Operation erscheinen.
Weitergehende Laboruntersuchungen, EKG oder Röntgen, Thoraxuntersuchungen durch den Hausarzt sind bei der OberflächenAnaesthesie nicht erforderlich, dennoch sollten Sie auch bei der OberflächenAnaesthesie unbedingt Ihren Hausarzt vor einer geplanten Augenoperation zur Rate ziehen und ihn fragen, ob er Bedenken gegen die Augenoperation hat. |
| Gerinnungshemmende Medikamte |
 Viele Menschen müssen heute gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, zum Beispiel Marcumar, Plavix oder ASS 100. Nehmen Sie gerinnungshemmende Substanzen ein, so informieren Sie uns bitte. Bei der Oberflächenanaesthesie und auch der Vollnarkose müssen die gerinnungshemmenden Medikamente nicht unbedingt abgesetzt werden. Es besteht aber dann ein erhöhtes Risiko für Blutungen. Wenn Ihr Hausarzt meint, dass die Blutverdünnung ausgesetzt werden kann, ohne dass ein erhöhtes Risiko für Sie besteht, halten wir das Absetzen von ASS und Marcumar weiterhin für ratsam. Unter Umständen wird Ihnen Ihr Hausarzt dann empfehlen, auf eine Heparin-Therapie umzusteigen.
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