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| OCT |
| Die optische Kohärenz-Tomographie |
 Mit diesem Verfahren lassen sich quasi feingewebliche Schnitte durch beliebige Regionen der Netzhaut legen. Im vorliegenden Bild erkennt man, dass die Netzhaut im Bereich der Stelle des schärfsten Sehens - also der Makula lutea - durch cystische Hohlräume abgehoben ist. Deutlich stellt sich auch das retinale Pigmentepithel als orange-rötliche Linie dar. Das OCT gewährt uns Einblicke auf die Netzhaut, die noch vor wenigen Jahren in dieser Form nicht denkbar waren. Mit diesem Gerät ist also eine sehr differenzierte Beurteilung einer Netzhauterkrankung möglich. Aufgenommen ist das Bild mit dem Cirrus-Gerät von Zeiss. |
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 Unsere Mitarbeiterin Frau Claudia Kern, medizinische Fachangestellte, untersucht Sie mit dem Zeiss Cirrus OCT, ob im kostbarsten Bereich der Netzhaut, also im gelben Fleck eine Makuladegeneration vorliegt. Die Untersuchung erfolgt mit Licht, also ohne Röntgenstrahlen und ist von daher nicht belastend. Die Untersuchung kostet 89.- € und gibt verbindlich Auskunft, ob eine gravierende Veränderung der Netzhaut vorliegt. Die Auflösung der Untersuchung liegt bei 4/1000 mm, ist also unvorstellbar genau und entspricht schon fast der Qualität einer histologischen Untersuchung eines Netzhautschnittes unter dem Mikroskop. |
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 Das Cirrus-Gerät ist in der Lage, aus einem virtuellen Netzhaut-Würfel im Bereich der Stelle des schärfsten Sehens eine topographische Höhendarstellung der Netzhaut zu berechnen, die es uns ermöglicht, die Schädigung der Netzhaut bildlich darzustellen.
Je nach Art, Ausmaß und Lokalisation der Schädigung können wir dann, falls eine choriodale Neovaskularisation - CNV-vorliegt, eine Therapie mit VGEF-Hemmern (Lucentis oder Avastin als off-Label-Therapie) durchführen. Die Indikation zu dieser Behandlung muss aber durch die Fluoreszenzangiographie erfolgen. |
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